Projekte & Ausstellungen

seit 2016

# SendProtest – A Participatory Art Project with Mobile App and Database by Costantino Ciervo

 

 

 

 

 

SendProtest – ein partizipatorisches Kunstprojekt, initiiert von Costantino Ciervo und Team:

„Wozu eine App „SendProtest“ mit online-Bildarchiv? Brauchen wir ein digitales Bildgedächtnis des weltweiten Protests und der Empörung angesichts gesellschaftlicher Missstände? Wie vermeidet man dabei Manipulationen und Zensur? Welchen Unterschied gibt es zu bereits existierenden sozialen Netzwerken? Können wir moderne Technologien sinnvoll nutzen und durch Empathie und Kreativität einen Beitrag zur Gesellschaft leisten? Wir meinen ja!

Mit der „SendProtest“ App kannst du jederzeit und überall Missstände (Foto/Video) aufnehmen und kommentiert in Ausstellungsräumen, öffentlichen Räumen oder im Internet ausstellen.
Die Kunst entsteht aus deinem Engagement!

1) Mit der App nimmst du an einem zeitlich unbegrenzten Kunstprojekt teil.

2) Die App ist einfach zu bedienen. Installiere sie, um damit das Gemeinwohl betreffende Missstände zu dokumentieren und öffentlich darzustellen.

3) Du benötigst ein Mobilgerät/Smartphone mit Foto/Videofunktion, GPS und Internetzugang. Deine dokumentierten und übermittelten Daten (Bild/Text) werden in einer Datenbank gesammelt und unmittelbar oder zeitversetzt im Rahmen von internationalen Ausstellungen öffentlich gezeigt.

4) Die Datenbank/das Archiv, in der/dem auch deine Bilder sind, ist jederzeit im Internet einsehbar: http://www.sendprotest.com.
Hier kannst du dich auch in einen Newsletter eintragen, um Informationen zu Ausstellungen des Projektes zu erhalten.

5) Du kannst Daten, Fotos oder max. 30 Sekunden lange Videos aufnehmen, wahlweise mit einem 250 Zeichen langen Kommentar versehen und dann einsenden.

6) Inhalt: Die Missstände können Dinge, Orte, Architektur oder Landschaft betreffen, zum Beispiel: den Zustand öffentlicher Infrastruktur (ÖPNV), Verfall wichtiger öffentlicher Gebäude wie Schulen oder Krankenhäuser, Prozesse der Gentrification, Sanierungsmaßnahmen, Privatisierung öffentlicher Räume (z. B. Parkanlagen, Strände), Verstöße gegen den Klima- oder Umweltschutz, architektonische Verunstaltungen (Bausünden, Bodenversiegelungen) im städtischen oder ländlichen Raum. Oder es kann sich um personenbezogene (rassistische, sexistische, religiöse, soziale, behindertenfeindliche etc.) Diskriminierungen handeln, Probleme der Arbeitsausbeutung, Entfremdung, Armut, wirtschaftlichen Ungleichheit oder sozialen Ausgrenzung.

7) Bitte wahre das Persönlichkeitsrecht und fotografiere Personen nur mit Einwilligung. Du kannst zwischen 9 Kategorien wählen:
-Natur- und Umweltverschmutzung
-Verletzung der Menschenwürde
-Rassismus
-Sexismus
-Urbane, architektonische Desaster
-Dokumentation öffentlicher Demonstrationen oder Proteste
-Individuelle Statements
-Kontrolle/Überwachung – Einschränkung der Freiheit
-Sonstiges

8) Geh verantwortungsbewusst vor (du trägst die Verantwortung für deine Bilder), zeig Gesicht und sende deinen Protest.

9) Protest darf nicht den (Rechts-) Populisten überlassen werden – teile deine Empörung für eine offene, freie, solidarische und demokratische Gesellschaft.

10) Das transnationale Online-Archiv von „Send Protest“ mit der stetig anwachsenden Bilderdatenbank (Fotos und Videos) stellt einen bisher einzigartigen Speicher für kritisches Denken dar und steht als offenes Archiv der Allgemeinheit zur Verfügung.

11) „SendProtest“ ist vollkommen werbefrei und nicht kommerziell. Wir sammeln keine Daten und die App…
…dient dazu, einen wirksamen Beitrag für eine offene, solidarische, gerechte und umweltfreundliche Gesellschaft zu leisten.
…ermöglicht engagierten Menschen weltweit, sich gegen Rassismus, Sexismus, Rechtspopulismus, Antisemitismus oder soziale Ungerechtigkeit einzusetzen.
…fordert dazu auf, hinzuschauen statt wegzusehen.
…ermöglicht es den Usern im Gegensatz zu anderen profitorientierten sozialen Netzwerken und Datenkraken wie z.B. Facebook, Twitter oder Instagram, Fotos oder Videos realer Situationen, die Empörung hervorrufen, unmittelbar aufzunehmen und im Archiv zu dokumentieren.
…schließt „Fake News“ oder visuelle Manipulationen aus.“

Link zur APP in itunes.
Link zur App im google playstore.

 

2012

# 2. Friedenauer Lesenacht

Organisation mit Sabine Würich und Christine Bensley der 2. Lesenacht Friedenau, veranstaltet vom Verein Südwestpassage e. V.

2011

# 1. Friedenauer Lesenacht

Gründung und Organisation der 1. Lesenacht Friedenau zusammen mit Sabine Würich, veranstaltet vom Verein Südwestpassage e. V.

2010

#Modern Times
Ausstellung in der Galerie en passant, Berlin,
im Rahmen des 4. Europäischen Monats der Fotografie Berlin 2010
30.10. – 27.11.2010

Künstler/innen:
Matthias Hagemann, Jörg Schmiedekind, Alexandra Schraepler, Susanne Wehr, Sabine Wild
Kuratorin: Manuela Lintl

>>www.mdf-berlin.de

2003

#Rechte Hand – Linke Hand
Ausstellung aktueller chinesischer und deutscher Kunst

Chinese Artists:
Ai Weiwei, Chen Lingyang, Cheng Guang, Feng Feng, Gu Dexin, Huang Rui, Liu Jinghuo, Lin Tianmiao, Li Songsong, Lu Shengzhong, Li Yongbing,  Liu Ye, Miao Xiaochun, Qiu Zhijie, Wang Gongxin, Wang Luyan, Wang Shugang,  Wang Wei, Wang Yin, Wang Yiqiong, Song Dong, Sui Jianguo, Xu Bing, Xu Tan, Xu Yong, Xiao Yu, Yin
Xiuzhen, Yi Deer, Zhang Dali, Zeng Fanzhi, Zhang Xiaotao, Zhan Wang

German Artists:
Andreas Rost, Andreas Siekmann, Birgit Brenner, Costantino Ciervo, (e.) Twin Gabriel,  Gerhard Kehl,  Lilli Engel,  Jaana Prüss, Michael Melcer, Peter Ojstersek, Patricia Waller, Qin Yufen, Raffael Rheinsberg, Sabine Groß, Wiebke Loeper,Zhu Jinshi

Beijing 798 Space Art & Culture Space
September 18 -30, 2003
Kurator: Feng Boyi
Idee: Zhu Jinshi
Verantwortlich für Projektkoordination, Projektanträge: Manuela Lintl

Kooperationspartner:
ifa Institut für Auslandbeziehungen
Himalayas Sculpture Co.,Ltd
Mount Everest software Co.,Ltd
Beijing  Tokyo  Art  Projects
Goethe Institut Peking
Huang Rui Studio

2002

#Das Wunder von Berlin
Eine Installation im öffentlichen Raum von IEPE
Ort Platz vor dem S-Bahnhof Hackescher Markt, Berlin-Mitte
Dauer 17. August bis 30. September 2002

Produktion: Iepe B.T.Rubingh, Björn Weigelt und Team
Projektorganisation und Genehmigungen: Manuela Lintl

>>www.wunder.iepe.net